AK Kameralistik / Doppik

Einführung der Doppik in Baden-Württemberg ausgebremst

Entsprechend dem Beschluss der Innenministerkonferenz (IMK) von 2003 sollte das kommunale Rechnungswesen entweder in eine erweiterte Kameralistik (würde dann in etwa einer 4 III Rechnung entsprechen) oder in die Doppik überführt werden.

Von diesem Wahlrecht haben außer Hessen die Bundesländer (hier ohne Stadtstaaten) keinen Gebrauch gemacht, da der Aufwand für die erweiterte Kameralistik 90% des Aufwands für die Einführung der Doppik in Anspruch nimmt.

Vom Grundsatzbeschluss der IMK rückte als erstes Bundesland Bayern ab und führte die Wahlmöglichkeit zwischen Doppik und bisheriger Kameralistik ein. Diesem Beispiel hat sich Thüringen angeschlossen. Damit können die Kommunen wählen, ob der Ressourcenverbrauch dargestellt wird oder nicht.

Die nach langem Diskussionsprozess in Baden-Württemberg im Jahr 2009 (mit spätesten Einführungsbeginn 2016) beschlossene Umstellung auf die Doppik, wurde durch den Regierungswechsel im Frühjahr 2011 hinfällig. Die neue Regierungskoalition nahm in ihren Koalitionsvertrag ein Wahlrecht zwischen Doppik und Kameralistik auf.

Ein Gesetzentwurf liegt noch nicht vor. Nach bisherigem Diskussionsstand soll ein Wahlrecht zwischen Doppik und bisheriger Kameralistik, mit der Maßgabe, dass eine Vollvermögensrechnung (Ist-Rechtsstand für das ehemalige badische Rechtsgebiet) zwingend erforderlich ist, ermöglicht werden.

Für die badischen Gemeinde ergibt sich somit kein Handlungsbedarf, die württembergischen Gemeinden müssen jedoch ihr Vermögen in den bisherigen nicht kostenrechenden Einheiten (z.B. Schulen, Straßen, Rathäuser) erfassen und bewerten.

Wenn aber weite Teile des Anlagevermögens zu erfassen und bewerten sind, stellt sich die Frage warum keine zwangsläufige Verbindung der Rechnungslegung mit dem Vermögen (also Doppik) erfolgen soll.

Nach Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes werden im AK darüber diskutieren. Termin und Ort werden noch bekannt gegeben.

Ansprechpartner:

Rüdiger Moll

Aktuelles im Ländle

Dienstag, 21. November 2017

BVBC Treff Regionalverband Südlicher Oberrhein

Dienstag, 21. November 2017

BVBC Treff Business Englisch

Dieses Mal wollen wir uns im Arbeitskreis Business English mit dem Thema "Business Ethics and Compliance beschäftigen

Donnerstag, 23. November 2017

BVBC Treff Arbeitskreis Frauenpower

weitere Infos  unter:

Termine

 

Kontakt aufnehmen

Bundesverband der Bilanzbuchhalter
und Controller Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Leitung Geschäftsstelle   
Sigrid Assmus

Wolfschlugener Str. 5a

70597 Stuttgart

  Tel: +49 (0) 711/51 89 17 33Fax: +49 (0) 711/72 69 301

E-Mail: kontaktbvbc-lvbw.de

BVBC © 2017